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DURCH DAS TAL DES FLUSSES VYDRA

Horní Hrádky - horská samota
  • Srní - kostel Nejsv. Trojice
  • DURCH DAS TAL DES FLUSSES VYDRA

Das Felsschluchttal des schönsten Bergflusses vom Böhmerwald - Vydra mit Stromschnellen, großen, in Granitsteine ausgespülten Vertiefungen in seinem Flussbett, gehört zu den attraktivsten touristischen Zielen in dem Naturpark Böhmerwald.
In dem Teil von dem Sägewerk Čeňkova Pila zum Antýgl, wohin der Lehrpfad führt, steht in der Hälfte dieser Strecke an der Hütte namens Turnerova chata Vydrýsek, der insbesondere Kinder erfreut.
Der Ausgangspunkt dieses Ausflugs ist die typische Holzsiedlung Srní. Heute handelt es sich um eine sich dynamisch entwickelnde Gemeinde. Das Gemeindezentrum mit einer Reihe von Pensionen und Hotels findet man rings um die Kirche Nejsvětější Trojice, wobei die Hausreihe nach einheimischer Volksarchitektur gebaut, sich in ihrer ganzen Schönheit präsentiert. In das allgemeine Bewusstsein ist vor allem die große Hütte Nr. 46 geraten, die das Jagdhaus in den heute schon zur Tradition gehörenden tschechischen Kinderfilmen von V. Gajer mit Tomáš Holý in der Hauptrolle gezeigt hat.
Im ersten Teil unseres Ausfluges folgen wir dem gelben Zeichen, das uns auf der Straße in die Ortschaft Dolní Hrádky führt. Ein paar Meter hinter der malerischen und gepflegten Pension „Liška“ biegen wir in den Wald auf den Pfad ab und beginnen hinauf zu steigen. Auf den Wiesen über das Tal von Vydra finden wir überwiegend für die Berge typischen Wochenendhütten zerstreut und ein Stück von der Weggabelung Horní Hrádky finden wir das Hotel Kamenný Dům, eine umgebaute Gaststätte aus dem Roman von Klostermann. Hinter den letzten Einsiedlerhöfen im steil hinabsteigenden Tal biegt unser Zeichen auf einen steinigen Waldpfad ab und wir gehen ins Tal hinunter. Gesellschaft leistet uns dabei die wunderbare Natur und die feuchte Luft und das Brausen eines wilden Bergflusses. Der Fluss Vydra fließt hier durch ein felsiges Schluchttal und bildet zahlreiche Stromschnellen und Kaskaden. Das gelbe Zeichen führt uns jetzt direkt am Fluss entlang auf Steinblöcke am Rande des Flussbetts. Hinter der Brücke an der Stelle, wo die nicht mehr existierende Hütte Halek, die vor dem Jahr 1938 die einzige tschechische Hütte in Povydří war und wurde im Jahr 2001 abgerissen, schließen wir wieder an den Lehrpfad an. Wir gehen sanft hinab und gemütlich auf dem gefestigten Hangweg und wir können auf dem gegenüberliegenden Ufer in den Abhängen die emporragenden Felsformationen beobachten. Die bedeutendsten davon heißen Panna, Mnich und viklan Bába.
Unterwegs zur Hütte Turnerova chata beobachten wir schalenartige Steinvertiefungen, die der wilde Fluss im Laufe der Zeit in den mächtigen Steinen ausgespült hat. Zu jedem richtigen Ausflug gehört auch eine Rast mit einer Erfrischung. Dazu eignet sich diese Hütte hervorragend. Diese stilvolle Blockhütte aus dem Jahr 1934, im Originalzustand erhalten, mit einem offenen Kamin und mit einer Terrasse ist eine Oase der Ruhe in der Mitte der Natur. In einem Raum neben der Hütte können wir eine Otter im sorgfältig gebauten Auslauf sehen. Sie ist der lebendige Beweis, dass dieser Fluss seinen Namen nach diesem Wasserraubtier nicht zufällig bekommen hat. Zu finden sind in der Gegend auch Edelmarder, Dachse, Füchse und von den Felsen aus kann uns sogar ein Luchs beobachten.
Während unserer Wanderung durch das romantische Tal kommen wir auch an zahlreichen Felsenmeeren vorbei, die in der Eiszeit entstanden sind. Der Fluss führt uns bis zu dem Sägewerk Čeňkova pila, das sich unweit des Zusammenflusses von Vydra und Křemelná befindet, wo der zweitgrößte Fluss Böhmerwalds namens Otava entspringt. Ein aktives Wirtschaftsleben belegte die hiesige Säge, das Holzlager, der Einbindeplatz für Flöße und der Schifffahrtskanal, der heute vom Tourismusbetrieb abgelöst wurde. Hinter die Brücke lockt uns zu einem Besuch ein traditionelles Restaurant und vor allem das Wasserkraftwerk, welches das Wasser aus dem Schwemmkanal Vchýnicko-Tetovský kanál nutzt und heute als funktionsfähige technische Sehenswürdigkeit mit einer Dauerausstellung „Die Energie Böhmerwalds“ dient.
Die letzte Etappe unseres Ausflugs folgt dem blauen Zeichen und jetzt warten auf uns meistens starke Steigungen über dem Tal, abwechselnd auf der Straße und auf Waldpfaden.


 

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