Region Pilsen - Touristisches Paradies (Region Pilsen Tourismus-Portal) 
FrühlingSommerHerbstWinter

Burgen und Schlösser

Burgen und Schlösser

An die Besiedlung des Pilsner Bezirkes im Altertum erinnert uns eine Reihe von Burg- und Grabstätten.

An die Besiedlung des Pilsner Bezirkes im Altertum erinnert uns eine Reihe von Burg- und Grabstätten. Zu den berühmtesten Denkmälern aus der Spätbronzezeit zählen die Burgstätte am Hügel Hradišťský vrch bei Konstantinovy Lázně, die keltische Besiedlung belegt wieder die Burgstätte Sedlo bei Sušice. Oberhalb von Starý Plzenec blieb die mächtige Befestigung des Přemysliden-Verwaltungszentrums erhalten, über dem die im ottonischen Baustil erbaute Rotunde Sankt Peter und Paul aus der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts thront. Die malerisch gewellte Gegend ziert eine Reihe Kirchen. Bei manchen von ihnen entdecken wir noch romanische Bauelemente, obwohl sie meistens in der gotischen- oder Barockzeit umgebaut wurden.

Die Gegend beherrschen auch zahlreiche mittelalterliche Burgen. Die älteste von ihnen, die romanische Burg Přimda, ist zugleich die älteste Steinburg in der Tschechischen Republik. Rabí ist die größte Burgruine in der Tschechischen Republik und zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Festungen Mitteleuropas. Der Wanderer kann über die einzigartige mittelalterliche Brücke zwischen den Palästen der Burg Velhartice im Böhmerwaldvorland schreiten. Sehenswert ist das zum Schloss umgebaute Areal der Bischofsburg in Horšovský Týn mit seiner gut erhaltenen Kapelle aus der böhmischen Frühgotik. Ihre Aufmerksamkeit werden auch die zugänglich gemachten Ruinen der Burg Klenová fesseln, die mächtige Befestigung der Wasserburg Švihov oder die charakteristischen Silhouetten der königlichen Burgen Radyně und Kašperk.

An die Renaissancebaukunst erinnert außer anderem das Pilsner Rathaus oder das Schloss Kaceřov. Aus der Zeit des böhmischen Barocks kommt eine Reihe Sakralbauten, Gehöfte und Herrensitze. In diesem Baustil entstanden auch monumentale Dome der reichen Klöster. Ganz spezifisch ist der Ausdruck des sog. Gotischen Barocks des Baumeisters J. B. A. Santini.

Das bekannteste von seinen sich in der Region befindenden Werken ist der Umbau eines ursprünglich romanischen Doms, der das ganze Klosterareal in Kladruby beherrscht. Der Öffentlichkeit zugänglich sind auch weitere eigenartige Bauten wie die Propstei in Mariánská Týnice oder das Kloster in Plasy mit der Gruft Metternichs, des letzten Besitzers des hiesigen Herrenguts. Dieses Kloster steht auf einem sumpfigen Untergrund, der mit 5100 Eichen-Pfählen verdichtet ist. Im Pilsner Bezirk wirkten noch weitere namhafte Baumeister, z. B. der Darsteller des Gipfelbarocks K. I. Dienzenhofer (Schloss Manětín, Dom Mariä Himmelsfahrt in Přeštice) oder J. Auguston, der außer einer Reiher Bürgerhäuser und des Klosters der Dominikanerin (heute Staatliche Wissenschaftliche Bibliothek) in Pilsen z. B. auch die Veitskirche in Dobřany erbaut hat, die zu den interessantesten Barockbauten in Mitteleuropa gehört.

Eines Besuches wert ist ganz bestimmt das vom Baumeister Haffenecker erbaute Barockschloss in Manětín mit der Statuengalerie oder das Blumenschloss in Nebílovy mit Ausstellungen zum Thema Blumenmotive in der Bildungskunst. Der bekannteste Schlossbau im Bezirk ist das ursprüngliche Jagdschloss Kozel unweit von Šťáhlavy mit seinem ausgedehnten Park, mit Reitschule, Pferdestall und Kapelle. Es gibt noch weitere der Öffentlichkeit voll oder teilweise zugängliche Schlösser und in historischen Objekten untergebrachte Museen (Choden-Burg in Domažlice, Altes Schloss in Chudenice, Schloss Spálené Poříčí, Galerie im Schloss Klenová, Turm und ein Flügel der zum Schloss umgebauten Burg in Bor u Tachova.

Zuletzt geändert: Beránek Filip (28.06.2010)

 


 

Angeben Zwecke:

Mapa okresů

TachovDomažliceKlatovyRokycanyPilsen-NordPilsen-SüdPilsen-Stadt

Name 

Bezirk 

Typ