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Einblick in die Geschichte

Einblick in die Geschichte

Die ersten Einwohner kamen in dieses Gebiet vor etwa 6000 Jahren, in der Jung¬steinzeit, und begannen in dem fruchtbaren Pilsner Kessel kleine Siedlungen anzulegen.

 Von großer Bedeutung ist die Besiedlung des hiesigen Landes in der jüngeren Bronzezeit, dargestellt durch die Grabhügelkultur – die sog. „Milaveč-Kultur“. Die Besiedlung des Gebietes von den Kelten do¬kumentiert eine der höchst gelegenen Burgstätten in Böhmen – Sedlo bei Sušice. Die ersten Belege der slawischen Besiedlung kommen aus dem 7. Jahrhundert. Im frühen Mittelalter (bis zur Mitte des 13. Jahr¬hunderts) gestaltet sich im Gebiet des Flusses Berounka der historische Verwaltungsbezirk Pilsen (Plzeň), dessen Zentrum die Přemysliden-Burgstätte im Alten Pilsen (das heutige Starý Plzenec) war. Eines der äl¬testen Kulturdenkmäler in Pilsen ist die kleine ursprünglich romanische Kirche Sankt Georg. Bis in das Gebiet des heutigen Bezirkes hinein griff auch der einstige sich in der Umgebung des Flusses Otava, im Vorgebirge des Böhmerwaldes, erstreckende Verwaltungsgebiet Prácheň.

   Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Bezirkes spielten die Zisterzien¬serklöster in Nepomuk und Plasy, das Benediktinerkloster in Kladruby und das Prämonstratenser-Frauenkloster in Chotěšov. Den Wirtschaftsaufschwung des Bezirkes in der Zeit des kulminierenden Mittelalters spiegeln die königlichen Städte längst der Handelswege nach Bayern wider – Pilsen, Klatovy, Sušice, Stříbro und Domažlice. Der Bezirk wurde auch durch den Abbau von Erzen einschließlich Gold und Silber reich.
   Der Pilsner Bezirk wurde ziemlich viel durch die hussitische Revolution betroffen, es  spielten sich hier zwei berühmte Schlachten ab, in denen Hussiten den Feind

schlugen: im Jahr 1427 bei Tachov und im Jahr 1431 bei Domažlice. Die Hussiten wählten ur¬sprünglich zu ihrem Zentrum Pilsen, das die „Stadt der Sonne“ genannt wurde. Die katholischen Kräfte in der Stadt herrschten aber vor, und die Hussiten verließen sie. Die Ära der weiteren Entwicklung von Wirtschaft und Kultur im 16. Jahrhundert hatte ein weiteres Wachstum der Königs- sowie Untertanenstädte zur Folge.

   Wegen der Pestepidemie im Jahr 1599 weilte in der Stadt fast ein Jahr lang Rudolf II. – der böhmische König und römisch-deutsche Kaiser. Die stolze Stadt Pilsen wurde im J. 1618 zum ersten- und letzten Mal durch das Heer des Grafen Mansfeld erobert. Nach der Schlacht auf dem Weißen Berge, wo in Böhmen der Dreißigjährige Krieg aus¬bricht, wird die katholische Kirche zu einer mächtigen Wirtschaftskraft. Unter die größten und reichsten Eigentümer im Bezirk gehören wieder die Klöster in Kladruby, Plasy und Chotěšov, und zwar bis zu deren Auflösung unter der Regierung des Kaisers Josef II.. Die Rekatholisierung nach der Schlacht auf dem Weißen Berge

Zuletzt geändert: Beránek Filip (17.06.2010)

 


 

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