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Städte und Städtchen

Städte und Städtchen

Das kulturelle-, politische- und Wirtschaftszentrum des Bezirkes ist die statutarische Stadt Pilsen, gegründet im Jahr 1295 von Wenzel II. auf einem Rechteckgrundriss, heute die viertgrößte Stadt in der Tschechischen Republik.

   Über einem der größten Marktplätze in Böhmen thront hier die Kathedrale Sankt Bartholomäus mit ihrem mehr als 102 m hohen Turm und der bekannten Steinstatue der Pilsner Madonna. Vom Turm aus kann man den ganzen Stadtkern mit einer Reihe gotischer-, Renaissance- und Barockbürgerhäuser überblicken. Anstelle der ursprünglichen mittelalterlichen Gräben wurden Parks angelegt, voll von Grün und Fontänen, in deren Nähe sich die schon erwähnte jüdische Synagoge befindet, die repräsentativen Gebäude des Theaters J.-K.-Tyl und des Westböhmischen Museums mit seiner ständigen Ausstellung historischer Hakenbüchsen. Zu weiteren bedeutenden zugänglich gemachten Denkmälern gehören das Franziskaner Kloster mit Diözesemuseum und der historische Pilsner Untergrund.

    Unweit vom Stadtzentrum befindet sich der immer mehr besuchte Zoologische und botanische Garten, der zweitäl­teste in Böhmen. Verbringen Sie ein paar ruhige Stunden im Meditationsgarten in České údolí, dem Mahnmal für die Opfer des Übels, das von dem ehemaligen politischen Gefangenen, Herrn Luboš Hruška, mit Hilfe des akademischen Bildhauers Roman Podráz­ský und vieler opferbereiten Leute als Memento der grausamen Behandlung der Gefangenen in den kommunistischen Lagern der 50er Jahre errichtet wurde.

Unrühmlich bekannt ist das Gefängnis in Bory, das mit seiner Kapazität von 900 Gefangenen in seiner Zeit zu den größten in Europa gehörte.

   Fahren wir von Pilsen aus in Richtung Norden, können wir das Städtchen Manětín nicht außer acht lassen, das dank seiner einzigartigen Barock­ausschmückung die „Barockperle von Westböhmen“ genannt wird. Im nördlichsten Zipfel des Bezirkes, auf einem Felsenvorsprung oberhalb des Flusses Střela, liegt eine der kleinsten Städte Europas – Rabštejn nad Střelou (nicht ganze 30 ständige Einwohner). Die Städte Horní Bříza, Třemošná, Kaznějov und Kožlany sind für ihre keramischen Produkte bekannt (Bodenplatten, Fliesen, Krüge). In den tiefen Wäldern bei Horní Bříza befindet sich der größte Kaolin-Tagebau in Europa.

    Westlich von der Bezirksmetropole gibt es die altertümliche königliche Bergmannsstadt Stříbro mit ihrem schönen Renaissancerathaus und der Torbrücke über den Fluss Mže. Noch nördlicher ist die Stadt Tachov situiert, deren mittelalterliche Befestigung bis heute Respekt hervorruft. Die Stadtsilhouette ergänzt die dreischiffige Basilika Mariä Himmelsfahrt. In dem unweiten Světce wird die Reitschule der Familie Windischgrätz aus der Mitte des 19. Jh. rekonstruiert, die in ihrer Zeit zu den größten Europas zählte.

Im Vorgebirge des Oberpfälzer Waldes (Český les) erstreckt sich das Choden-Land, eines der letzten Gebiete in Böhmen, wo die Folklore stets lebendig ist. Ältere Leute tragen hier noch Volkstrachten und sprechen einen Dialekt. Die mit der Hand gemal­te Chodenland-Keramik aus Klenčí und Koloveč unterstreicht das Gepräge dieser Gegend. Das Verwaltungszentrum vom Choden-Land ist die königliche Stadt Domažlice mit ihrem länglichen Laubenmarktplatz, deren charakteristischer Silhouette zwei schlanke Türme bilden. Der eine von ihnen, ursprünglich ein Wartturm, gehört zur gotischen Kirche Mariä Geburt, der andere schützte die Choden-Burg, in der heute eine interessante Museumsaustellung unterge­bracht ist. Zur städtischen Denkmalzone erklärte man das nahe Horšovský Týn mit seinem Komplex der einst mittelalterlichen Bischofsburg, die in der 2. Hälfte des 16. Jh. zum Schloss umgebaut wurde.

   Das Tor des Böhmerwaldes wird die Stadt Klatovy genannt. Außer einer großen Menge sakraler Bauten und den Überresten der mittelalterlichen Befesti­gung gibt es hier an dem Marktplatz den berühmten Schwarzen Turm, die komplett erhaltene barocke Klosterapotheke und die Katakomben.

    Das Tor des Böhmerwaldes nennt man auch die am Fluss Otava gelegene Zündholz-Stadt Sušice mit ihrem interessanten Marktplatz und dem Museum des Böhmerwaldes (Ausstellungen auch in Kašperské Hory und Železná Ruda). An der Grenze der Pilsner Region zum Südböhmischen Bezirk liegt die Stadt Horažďovice, die einstige Vorburg unterhalb vom altertümlichen Prácheň, dem Zentrum des ursprünglichen historischen Bezirkes.

   Zwischen Horažďovice und Pilsen liegt die kleine Stadt Nepomuk, der Geburtsort des Beschützers der Gewässer – Sankt Johannes Nepomuk, dessen Statuen nicht nur bei uns, sondern im ganzen katholischen Europa zu sehen sind.

   Schon aus weiter Ferne sieht man den monumentalen Dom Mariä Himmelsfahrt in Přeštice, ein bedeutendes Barockwerk des Baumeisters Dienzenhofer. Zu den interessantesten Barockbauten in Mitteleuropa gehört die von J. Auguston erbaute Sankt Veitkirche in Dobřany.

    In Rokycany, das früher durch die Herstellung der Fahrräder von Marke Favorit bekannt war, befinden sich das Dr.-Bohuslav-Horák-Mu­seum mit paläoontologischen Sammlungen und die einzige Sternwarte im Bezirk. Erwähnenswert ist auch die Stadt Zbi­roh mit ihrem oberhalb der Stadt thro­nenden Barockschloss, das ganzjährig geöffnet ist.

 

Zuletzt geändert: Beránek Filip (28.06.2010)

 

  • Die Stadt Spálené

    Die Stadt Spálené

    Die Stadt Spálené Poříčí hat ihren Besuchern sicherlich was zu bieten – sie ist der Träger des prestigeträchtigen Titels Historische Stadt des Jahres 2003 (als einzige in der Pilsner Region) für die Pflege der historischen Sehenswürdigkeiten.

 


 

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